Darunter versteht man die Seite einer Tür, an der das Türblatt über die Türbänder an der
Zarge befestigt oder angeschlagen ist. Stellen Sie sich dazu auf diejenige Seite der Tür,
auf der Sie die Bänder bei geschlossenem Zustand der Tür sehen: befinden Sie sich links,
spricht man nach DIN 107 von DIN-links oder links angeschlagen.
Das gleiche gilt für die rechte Seite.
Als Aufleistung werden auf dem Türblatt aufgebrachte Leisten oder Rahmen bezeichnet.
Dadurch erhalten Stiltüren und viele Designtüren ihre typische Ausstrahlung und ihren
individuellen Charakter.
Das Ausmessen der Türöffnung im Rohbau bezeichnet man als Aufmaß.
Notwendig zu einem kompletten Aufmaß ist die Höhe des Durchgangs bis Oberkante des
fertigen Fußbodens (OFF) links und rechts, Die Durchgangsbreite oben,
in der Mitte und unten und die Dicke der Wand mit Putz oben, in der Mitte und unten.
Vergessen Sie bitte anschließend für Ihre Angaben bitte nicht, in welche Richtung die Tür
öffnen soll.
Umgangssprachlich auch Scharnier genannt. Bänder gibt es in den unterschiedlichsten
Ausführungen, abgestimmt auf die jeweiligen technischen Anforderungen der Tür,
den Einsatzzweck und dem gewünschten Erscheinungsbild durch die entsprechende Oberfläche.
Nahezu alle Bänder sind heute wartungsfrei.
Anderer Begriff für die Anschlagrichtung der Tür. Bei der Bauplanung oder Ihrem Umbau
sollten Sie auf Bauöffnungen für genormte Bauteile achten. Im Gegensatz zu
Sonderanfertigungen sind diese wesentlich günstiger und im Normalfall innerhalb kürzester
Zeit für den Einbau verfügbar.
Unter einer Bekleidung versteht man den Teil der Zarge, der neben der Tür oder auf der
gegenüberliegenden Seite auf der Wand aufliegt. Sie gibt es in den unterschiedlichsten
Formen und je nach Erfordernis in unterschiedlichen Breiten. Man unterscheidet ie
Falzbekleidung auf der Seite der Tür (mit Falz, in der der Türfalz sitzt) und die
Zierbekleidung auf der der Tür gegenüberliegenden Seite der Zarge.
Beschläge sind alle nachträglich an der Tür befestigten Teile, die diese überhaupt erst
funktionstüchtig machen, wie Bänder, Schloß oder Türdrücker. Die Qualität der Beschläge
rägt erheblich zur dauerhaften Funktionstüchtigkeit und Komfort des fertigen Türelementes
bei. Wir empfehlen daher grundsätzlich Beschläge von namhaften Herstellern,
die erst nach eingehender Prüfung nach genau festgelegten Qulitätsstandards freigegeben
werden.
In der Bautechnik bezeichnet der Blendrahmen einen Rahmen meist aus Massivholz oder
massivem Holzwerkstoff, der als Blende vor einer Maueröffnung sitzt, und in den die Tür
eingehängt wird. Der lichte Durchgang wird dabei in der Höhe normalerweise um ca. 1 cm
und in der Breite um ca. 2 cm kleiner als das lichte Wandöffnungsmaß.
Der Blendrahmen wird dabei flach auf das Mauerwerk gedübelt oder mit sichtbarer,
durch eine Zusatzleiste abgedeckte Verschraubung, eingesetzt.
Blockrahmen bieten eine völlig andere Optik als Holzumfassungszargen.
Aus diesem Grund werden sie gerne von Bauherren und Architekten vorwiegend im
Objektbereich eingesetzt. Sie bestehen standardmaßig aus einem blockförmigen Rahmen aus
Massivholz oder massivem Holzwerkstoff, der innerhalb der Wandöffnung montiert wird.
Als Variante stehen auch Ausführungen mit vaiablen Abmessungen zur Verfügung,
die sich in die Wandöffnung montieren lassen, mit der Oberfläche der Wand auf beiden
Seiten aber flächenbündig abschließen.
Brandschutztüren setzen dem Feuer einen wirksamen Schutz entgegen, sodaß Fluchtwege
zuverlässig gesichert werden und im Brandfall gefahrlos genutzt werden können.
Grundsätzlich zu empfehlen ist dabei die Kombination mit der Funktion als Rauchschutztür,
da durch Rauch und giftige Gase wesentlich mehr Personen zu Schaden kommen als durch
Feuer. Brandschutztüren sind klassifiziert in verschiedenen Brandschutzklassen T30, T60,
T90, wobei die angeführte Zahl angibt, wieviele Minuten ein Feuer mindestens aufgehalten
werden muß, um die entsprechende Brandschutzprüfung nach DIN 4102 zu bestehen.
Abkürzung für Continious Pressure Laminate, einer Kunststoffoberfläche mit besonderen
Schutzeigenschaften. Das Laminat bietet hohe Beständigkeit gegen mechanische
Beanspruchung (Abrieb und Kratzer) und ist weitgehend unempfindlich gegenüber
handelsüblichen Reinigungsmitteln.
Dekore sind nahezu naturgetreue Holznachbildugnen aus hochwertigen, robusten
Kunststofffolien zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei besonders
beanspruchten Türen oder dem Wunsch nach hoher Robustheit der Oberfläche empfiehlt
sich allerdings CPL.
Umgangssprachlich bekannt als Türgriff oder Türklinke. Drücker sind in vielen
verschiedenen Ausführungen und Materialien erhältlich und unterliegen am stärksten
dem persönlichen Geschmack.
Einfassung des Durchgangs zwischen zwei Räumen, aber ohne Dichtungen und Bänder wie bei
einer normalen Zarge.
Im Zusammenhang mit Sicherheit spielt die Konstruktion und der innere Aufbau einer Tür
die entscheidende Rolle. Darüber hinaus sind sie zusätzlich mit einer speziellen
Ausstattung an Schloß und Bändern versehen. Dennoch gibt es auch hier Unterschiede
im Grad der Sicherheit. Diese wird in sogenannte Sicherheitsklassen (Widerstandsklassen)
unterschieden, die durch zertifizierte Prüfinstitute in Tests bestimmt werden,
in denen das Türelement über eine jeweils festgelegte Zeit hinweg einem gewaltsamen
Einbruchsversuch standhalten muß. Festgelegt sind die dabei gestellten Anforderungen
in DIN V ENV 1627 bzw. der früher geltenden DIN 18103.
Abkürzung für Einscheiben-Sicherheits-Glas.
Dabei wird die Glasscheibe in einem thermischen Verfahren vorgespannt, sodaß sie im
Falle der Zerstörung in lauter kleine Krümel zerfällt, an denen man sich nicht mehr
tief schneiden kann. Die Verletzungsgefahr gerade für Kinder wird dadurch deutlich
herabgesetzt, sodaß solche Glasscheiben z.B. in Kindergärten grundsätzlich vorgeschrieben
sind.
Die patentierte Falttür ist ein wahres Raumsparwunder für alle Bereiche, in denen weder
Platz für eine sich normal öffnende Tür besteht, noch der Raum für eine Schiebetür.
Ohne Durchgangsverlust in der Höhe und mit nur 4 cm in der Breite öffnet sie Räume,
die sonst nur schwer zugänglich wären - barrierefrei und ohne Fußbodenschiene.
Alle modernen Türelemente sind mit Türfalzdichtungen aus Gummi oder vergleichbaren
Werkstoffen ausgestattet, die ein weiches Schließen und eine verbesserte Wärme- und
Schalldämmung gewährleisten.
Eine solche Tür findet ihren Einsatz in Räumen mit kurzzeitig einwirkender Feuchte,
wie in WC-Bereichen von Krankenhäusern, Praxen, Hotels, etc., in denen täglich mit Wasser
gereinigt wird und die Türen gelegentlich hoher Luftfeuchtigkeit oder direkter
Spritzwassereinwirkung unterliegen.
Als Füllung wird der Teil einer Tür bezeichnet, der durch Rahmen eingefasst ist.
Entweder bildet der Rahmen schon das Türblatt selbst, wie bei Massivholz- und
Landhaustüren, oder das glatte Türblatt enthält Ausfräsungen, in die mit Leisten die
Füllung oder Füllungen eingesetzt werden.
Dünne Schicht aus Holz zur Gestaltung eines Möbelstücks oder eines Türelements.
Furnierte Oberflächen sind bei Primacasa ausschließlich mit hochwertigen,
umweltfreundlichen Lacken unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte veredelt.
Andere Bezeichnung für die Zarge.
Das Futterbrett ist der Teil der Zarge zwischen den Wänden ohne die aufliegenden
Bekleidungen. Auch das Futterbrett kann wahlweise mit geraden oder abgerundeten
Kanten ausgeführt sein.
Spezielle Ausbildung der Schließkante am Standflügel von zweiflügeligen Türelementen,
in die der normale Falz des Gehflügels paßgenau hineinschließt.
Unter dem Gehflügel versteht man bei einem zweiflügeligen Türelement dasjenige Türblatt,
das mit dem Drücker zum Durchgehen geöffnet werden kann. Der Standflügel bleibt dabei
normalerweise im Boden und in der Zarge fixiert stehen.
Abkürzung für High Pressure Laminate, einem Schichstoff für Türoberflächen für extrem
hohe Beanspruchungen, wie sie an Türen in Kindergärten, Schulen oder Krankenhäusern
gestellt werden.
Isoliergläser bestehen aus zwei oder mehreren Glasscheiben. Zwischen den Scheiben
befindet sich getrocknete Luft oder ein spezielles Gas. Am Rand werden die Isoliergläser
mit Dichtungsmasse luft- und feuchtigkeitsdicht versiegelt. Die Isolierfähigkeit beruht
auf der geringen Wärmeleitfähigkeit der eingeschlossenen Luft. Durch eine spezielle
Bedampfung der Glasscheiben kann zusätzlich die Reflexion von Wärmestrahlung erhöht
werden. Mit der richtigen Isolierverglasung für Wärme- und Schallschutz können Sie ein
weiteres tun, um Heizkosten deutlich zu senken und den Außenlärm auf ein Minimum zu
reduzieren.
Ein Kämpfer ist ein stabilisierendes Bauteil, das bei Windfang- oder geschoßhohen Zargen
zur Aussteifung und Befestigung von Glasscheiben eingesetzt wird.
Profilierte Kante am Türüberschlag oder an den Bekleidungen der Zarge.
Der Begriff Karnies kommt aus dem Französischen und beschreibt eine S-förmige Form der
Kantenausbildung.
Hohe Unterschiede in Temperatur und/oder Luftfeuchtigkeit können zu m Verzug von normalen
Türen führen, die dann nicht mehr dicht in der Zarge schließen. Dieser Effekt wird durch
Klimaschutztüren vermindert, weswegen sie z. B. als Wohnungsabschlußtüren zu ungeheizten
Treppen häusern grundsätzlich empfohlen werden. Die Anforderungen an die unterschiedlichen
Klima klassen sind festgelegt in RAL-RG 426 Teil 1.
Der Wärmeverlust eines Bauelements wird mit dem k-Wert, der Wärmedurchgangszahl,
beschrieben. Der k-Wert gibt an, wieviel Wärme innerhalb einer Stunde durch eine 1 m²
große Fläche entweicht. Je niedriger der k-Wert ist, umso geringer ist der Wärmeverlust.
Ein Lichtausschnitt ist eine beliebig große Öffnung (Ausfräsung) in der glatten Tür,
die für eine Verglasung vorgesehen ist, um für Transparenz und Offenheit z.B. in Fluren
oder Räumen ohne Fenster zu sorgen. Die günstigste Lösung hierbei sind DIN - genormte
Standardgrößen, wenn sich auch in den letzten Jahren zunehmend Design - Lichtausschnitte
durchgesetzt haben, die im individuell gestalteten Wohnambiente für besondere Akzente
sorgen.
Ihre Türelemente sind immer nur so gut wie die durchgeführte Montage, mit der
letztendlich die Qualität steht und fällt. Wir empfehlen daher grundsätzlich nur
versierte Schreinerfachbetriebe oder Montageschreiner, die über eine entsprechende
Ausbildung und Erfahrung verfügen. Lassen Sie sich hierzu auf alle Fälle beraten.
Eine Nassraumtür ist notwendig in Bereichen, in denen Türen einer dauerhaften
Feuchtigkeitsoder Nässeeinwirkung ausgesetzt sind, wie in Duschräumen, Schwimmbädern oder
ähnlichen Einrichtungen. Als Zarge sollte eine Edelstahlzarge eingesetzt werden,
da verzinkte Stahlzargen bei langanhaltender Feuchtigkeitseinwirkung schon nach relativ
kurzer Zeit anfangen zu rosten.
Bei einer geschoßhohen Zarge ist hierbei die Verlängerung der Zarge über der Tür gemeint,
in die normalerweise eine Glasscheibe eingesetzt wird, um in dunklen Fluren für
zusätzlichen Lichteinfall zu sorgen. Glasscheibe und Tür werden hierbei von einem
Kämpfer voneinander getrennt.
Unter Postforming versteht man ein maschinelles Verfahren, um den fugenlosen Übergang der
Oberfläche einer Tür (oder Möbelstückes) zur Türblattkante herzustellen. Am verbreitetsten
ist hierbei das Rundprofil.
Abkürzung für Poly-Vinyl-Butyral-Folien. Diese werden verwendet für die Verbindung
zweier oder mehrerer Glasscheiben zu einer Verbund-Sicherheits-Glasscheibe.
Diese Folien sind hochreißfest und in allen Farben erhältlich, sodaß sie gerne als
gestalterisches Element für farbige Akzente in der Architektur eingesetzt werden.
Sie bietet bei sich ausbreitenden Bränden in Gebäuden Schutz vor dem lebensgefährlichen
Rauch, da durch Rauchvergiftungen bei Gebäudebränden mehr Menschen sterben als durch das
tatsächliche Verbrennen. Rauchschutztüren verhindern durch ihre geprüfte Konstruktion und
spezielle Abdichtung z.B. unten durch mechanisch absenkbare Bodendichtungen weitestgehend
den Durchtritt von Rauch und müssen selbsttätig schließend sein. Die Anforderungen an
diese Türen sind geregelt in DIN 18095, die in den meisten Bundesländern bauaufsichtlich
eingeführt und damit geltendes Baurecht ist.
Darunter versteht man eine mit Röhren durchzogene Spanplatte als innerem Aufbau einer
hochwertigen Innentür. Sie verfügt über ein deutlich höheres Gewicht und eine bessere
Schalldämmung als die einfache Standardtür aus dem Baumarkt mit Wabenkern.
Runde Ausführung der Kante am Türüberschlag oder den Bekleidungen der Zarge.
Zum Teil ist bei hochwertigen Zargen die Kante des Futterbrettes zur Zierbekleidung
hin auch noch abgerundet.
Schallschutz ist heute eine wichtige Forderung für private und gewerbliche Räume.
Neben den grundlegenden Vorschriften der DIN 4109 "Schallschutz im Hochbau" bietet ein
Türelement mit zeitgemässem Schallschutz, Stress zu verhindern, die Leistung zu
verbessern, sich ungestört zu entspannen und nicht zuletzt Diskretion zu sichern.
Wichtig ist eine lückenlose Abdichtung des Spaltes zwischen Tür und Zarge durch einen den
Anforderungen entsprechenden Dichtungsgummi und zwischen Tür und Fußboden durch eine
Bodenabsenkdichtung. Schallschutztüren werden unterschieden in verschiedene
Schallschutzklassen.
Schiebetürelemente sind Problemlösungen für enge Bereiche in Wohnungen, in denen durch
ihren Einsatz zusätzlich Nutzfläche gewonnen wird. Sie bieten sich in stark genutzen
Bereichen wie im Durchgang zur Küche, Flur oder zur Vorratskammer an. Schiebetürelemente
werden angeboten zum einen vor der Wand laufend zur Montage auf einer Wand, ohne daß man
durch den Drehbereich einer normalen Tür Platz verlieren würde, oder in der Wand laufend
für eine vorgesehene Nische mit Sturz und nachträglich zu montierender Platte als
vorgebauter Wand.
Zudem finden immer mehr Ganzglas-Schiebetüren als gestalterischen Highlight in Wohnungen
ihren Einsatz.
Sprossenrahmen werden zur hochwertigen Veredelung von Lichtausschnitten in Türen
eingesetzt und sind in vielen Ausführungen vom Stil- bis in den Designbereich erhältlich.
Stahlzargen sind besonders robuste Zargen, die in strapazierten Bereichen
wie z.B. in Schulen, Turnhallen, Krankenhäusern ihren Einsatz finden.
Darüberhinaus gibt es sie als günstige Lösung für z.B. Keller oder untergeordnete
Gebäudeteile. Sie bestehen normalerweise aus 1,5 mm dickem Blech und sind grundiert
für den bauseitigen Anstrich. Alternativ können sie auch pulverbeschichtet oder für
Räume mit besonderen Ansprüchen an die Hygiene in Edelstahl ausgeführt werden.
Die Stahlzarge wird vor der Verlegung des Estrichs eingebaut. Dabei ist auf einen
Bodeneinstand von 30 mm zu achten, damit später die Meterrißmarkierung bezogen auf die
Oberkante Fertigfußboden stimmt. Stahlzargen werden als Eckzargen oder Umfassungszargen
angeboten.
Umgangssprachlich einfach als Tür bezeichnet ist das Türblatt der bewegliche Teil eines
Türelements, der eingehängt in die dazugehörige Zarge den Durchgang von einem Raum in den
anderen verschließt.
Die Dichtung besteht aus einem weichen, dauerelastischen Kunststoff, der entlang der
gesamten Kante der Tür in der Zarge montiert ist. Zusammen mit einer zusätzlich wählbaren
Bodendichtung bildet sie einen rundum geschlossenen Abschluß der Tür, der insbesondere
für erhöhte Ansprüche an Schall- oder Wärmeschutz notwendig ist.
Die Türkante kann gefälzt oder stumpf einschlagend ausgeführt sein. Im deutschsprachigen
Raum am verbreitetsten ist die Ausführung mit Falz, der im Zargenfalz in einer speziellen
Türdichtung anliegt. Damit ist auch bei normalen Wohnungstüren ein guter Schließkomfort
mit Schall- und Zugluftdämmung gewährleistet.
Durch die Ausführung einer Türkante mit einem Falz entstehen zwei unterschiedliche Seiten
einer Tür: eine schmalere, die als Falzseite bezeichnet wird und eine breitere mit dem
Türüberschlag, die als Überschlagseite oder Bandseite (weil auf dieser Seite die Türbänder
zu sehen sind) bezeichnet wird.
Darunter versteht man eine Zarge, die durch ihr Futterbrett und auf beiden Seiten der
Wand aufliegende Bekleidungen den Durchgang durch die Wand komplett umfaßt.
Im Gegensatz dazu stehen Eckzargen, die nur auf der Ecke der Maueröffnung zur Befestigung
der Tür angebracht sind oder Blockzargen, die zwischen den Wänden montiert werden.
Der u-Wert entspricht dem k-Wert. Er wird als einheitlicher Begriff in der EU gebraucht.
Abkürzung für Verbund-Sicherheits-Glas, bei dem zwei oder mehr Glasscheiben mit Folien zu
einer Scheibe verbunden werden, die im Falle einer Zerstörung nicht mehr in Glasscherben
mit spitzen Kanten und damit einer großen Verletzungsgefärdung auseinanderbricht.
Das Glas splittert, bleibt aber durch die hochreißfeste Folie verbunden.
Massive Spanplatte als innerer Aufbau eines Türblattes. Je nachdem es sich um eine
Einfach-, Zweifach- oder Dreifach-Vollspan-Innenlage handelt, kann das Türblatt über eine
unterschiedliche Schalldämmung verfügen. Zusätzlich notwendig für den Schallschutz ist
allerdings eine umlaufend gleichmäßig anliegende Dichtung und eine Bodendichtung.
Sie besteht aus wabenförmig miteinander verbundenen Kartonstreifen, die zur Aussteifung
einer einfachen Tür, an die keine besondere Anfoderungen gestellt werden, verwendet wird.
Türen mit dieser Innenlage finden Einsatz überall dort, wo es hauptsächlich auf eine
günstige Lösung für den Abschluß von Räumen ankommt.
Eine Leiste an der Kante der Bekleidung der Zarge zur Wand hin, die als Zierleiste
hauptsächlich bei Stiltüren Verwendung findet oder um bei ungleichmäßig geputzten Wänden
den unterschiedlich großen Spalt hinter der Bekleidung zu verdecken.
Als Windfang bezeichnet man eine raumabtrennende Zarge mit zumeist Seitenteilen und einem
Oberlicht, die verglast werden. Damit wird eine Abtrennung gegen Zugluft und Kälte
gewährleistet, Lichtdurchfall und Helligkeit sind aber z.B. für einen Vorraum gegeben.
Die Tür wird erst mit der Auswahl der richtigen Zarge zu einem einheitlichen Ganzen als
Türelement, denn die Zarge verbindet die Tür mit der Wand. Je nach Einsatzort oder
persönlichem Gestaltungswillen kommen Holz- oder Metallzargen zum Einsatz, die bündig mit
der Wand abschliessend oder als Umfassungszarge mit auf der Wand aufliegenden
Bekleidungen ausgeführt sein können. In jedem Fall ist eine individuelle Beratung zur
individuellen Klärung sinnvoll und hilfreich.